Diese Seite möchte ich nutzen, um mich Euch kurz vorzustellen. Mein Name ist Andreas Heilmann. Gerufen werde ich aber nur "Balou". Wer mich schon mal in natura gesehen hat, versteht schon warum........ (1,91 m Größe und eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Kilos gaben zu diesem Namen wohl berechtigten Anlass)
Balou "kämpft" im A310 Simulator um Kurs zu halten. Am Ende steht aber glücklicherweise eine weiche Landung. (Ehrlich, ungelogen ;-)))
Geboren wurde ich 1971 in Bremen, wo ich auch die ersten 26 Jahre meines Lebens verbrachte. Nach dem Abitur folgte prompt der Wehrdienst bei der Luftwaffe in Goslar und Bremervörde (toll, Raketen putzen !?!?). Danach begann ich eine Lehre als Reiseverkehrskauf-mann. Das war aber nicht das Wahre und so landete ich in einer weiteren Lehre in der Spedition Hellmann in Bremen. Dies gefiel schon besser, insbesondere da es nach Abschluss der Lehre in die Luftfrachtabteilung am Flughafen Bremen ging. Von dort führte mich der Weg 1997 innerhalb der Firma zum Flughafen Hannover und ich wohne seitdem in der Nähe in Langenhagen. Im August 2000 erfüllte sich langgehegter Traum und ich wechselte in die Verkehrszentrale einer Airline: Hapag-Lloyd Flug. Ich begann dort meinen Weg als Crew-Controller. Dies ist ein eher ungeliebter Job, da die Aufgabe meist darin besteht, den fliegenden Crews ihre Dienstpläne kaputt zu machen, wofür man natürlich in den seltensten Fällen von ihnen Lob erntet. Aber für jemanden, der Action liebt und gerne mit Menschen zu tun hat ist dies genau das Richtige. Nach 2 Jahren wechselte ich in einen etwas ruhigeren Bereich der Crew-Einsatzplanung, den ich heute noch wahrnehme. Und wenn man mich lässt, tausche ich auch einmal im Jahr die Rollen und das obige Honigkuchenpferd grinst Euch im Flieger entgegen und fragt "Darf es noch etwas zu trinken sein ??"
Meine "Spotter-Karriere" begann genau auf meinem 13. Geburtstag, d.h. in 2004 feiere ich ein Jubiläum: 20 Jahre Planespotter.
Damals führte mich eine Radtour auch zum Bremer Flughafen. Ich erwischte glücklicherweise eine Phase, in der auch einige Flugzeuge da waren (das war damals absolut nicht selbstverständlich) und die Faszination Fliegen liess mich nicht mehr los. Nach drei Jahren bekam ich dann auch endlich meine erste kleine Fotoausrüstung und es ging auf die ersten Fototrips nach Frankfurt und Zürich. 1991 waren wir am Bremer Flughafen bereits eine kleine Gruppe und auf Anraten des Flughafens Bremen gründeten wir einen Verein - den Bremer Spotter Club (die haben auch eine Homepage: www.bre-spot.de. Schaut mal vorbei !). Diesem durfte ich bis zu meinem Umzug nach Hannover-Langenhagen vorstehen.
In den Jahren 2002/2003 erfüllte ich mir dann einen Jugendtraum: ich lernte fliegen ! Da eine normale Privat-pilotenlizenz aber zu teuer war, musste ich auf die nächstkleinere Variante umsteigen - dreiachsgesteu-erte Ultraleichtflugzeuge. Wer mich sieht, fragt sich zwar: "Wie geht das denn ?" und "Wie passt der da überhaupt rein ??" Ich muss zugeben, das Einsteigen sieht meist in der Tat etwas abenteuerlich aus aber wenn ich erst einmal drin bin passt das schon und raus komme ich auch wieder und was das Wichtigste ist: das Flugzeug hebt sogar ab !! Auf jeden Fall macht mir diese Fliegerei viel Spass und vielleicht reicht das Geld ja doch noch einmal für einen PPL. Aber wie man oben sieht handelt es sich bei einem UL wirklich um ein Flugzeug und nicht nur um ein bespanntes Drahtgestell mit Rasenmähermotor.